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23.02.2000 Spanisch für die Partnerstadt Moers
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Thema: Neue Ruhr Zeitung 14 Jugendliche bereiten sich in der VHS auf ihren Besuch in der Partnerstadt La Trinidad in Nicaragua vor. Sie besuchen den Sprachkurs Spanisch für die Partnerstadt, für den sie jeweils 1 900 Mark aus eigener Tasche aufbringen. Im Mittelpunkt steht die Alltagskommunikation in dem mittelamerikanischen Land, in dem die Jugendlichen in den Sommerferien vier Wochen verbringen und bei der Renovierung des Krankenhauses helfen werden. Versammlung des Frauenchors Moers. Ein gefüllter Terminkalender wartet auf den Schwafheimer Frauenchor.

Auf der Jahreshauptversammlung wurden unter anderem folgende Termine festgelegt: Frühlingssingen im Seniorenheim Schwafheim am 20. März, Teilnahme am Wettbewerb Ein Lied für Moers am 31. März im Kulturzentrum Rheinkamp, Teilnahme am Konzert des MGV Teutonia, Mitwirkung am Konzert anläßlich der 700-Jahr-Feier Moers, ausgerichtet von der Musikalischen Gesellschaft.



28.12.1999 Hilfe auf Umwegen
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Thema: Neue Ruhr Zeitung Humanitäre Hilfe für die Partnerstadt

La Trinidad droht wegen zwischenstaatlicher Spannungen stecken zu bleiben. Zwei Überseecontainer mit einem kompletten Hilfskrankenhaus und anderen Hilfsgütern sind auf dem Weg nach Nicaragua. Doch die Spannungen zwischen Honduras, Kolumbien und Nicaragua machen einen Transport über den honduranischen Hafen Puerto Cortez überaus schwierig. Kriegsgetöse lenkt von internen Problemen gut ab, schreibt ein Moerser, der jetzt in Nicaragua lebt. Sabine Werler von der Geschäftsführung des Partnerschaftsvereins La Trinidad-Moers ist trotzdem zuversichtlich, dass die Hilfe in der Partnerstadt ankommt. Der Transportagent vor Ort glaubt, eventuelle Schwierigkeiten beseitigen zu können. Anfang des nächsten Jahres will Dr. Stefan Welß, Vorstandsmitglied des Vereins, zusammen mit einem Anästhesisten des Krankenhauses Bethanien in Moers, nach Nicaragua fliegen und die Installation der technischen Geräte überwachen. Gleichzeitig werden sie die nicaraguanischen Kollegen mit dem Umgang der Technik vertraut machen. Bevor es soweit ist, müssen die Container mit dem Hilfskrankenhaus des Bundesamtes für Zivilschutz erst vom Hafen an La Triniad vorbei zum Zoll nach Managua geschafft werden, von dort wieder über die Panamericana zurück nach La Trinidad: Humanitäre Hilfe auf Umwegen. hr



28.12.1999 Hilfe aus Moers bedeutet die Zukunft
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Thema: Neue Ruhr Zeitung Schulpatenschaften für Kinder in La Trinidad

Von HARRY SEELHOFF Moers.

26 Kinder in der dritten Welt haben jetzt eine Chance auf eine bessere Zukunft. Moerser Bürger übernahmen eine Patenschaft für Kinder in der nicaraguanischen Partnerstadt La Trinidad und kommen für die Kosten einer Schulausbildung auf. 150 Mark im Jahr reichen für die Schuluniform, den Tornister, die Ausstattung mit Schulmaterialien und die Gebühren, die von den Schulen verlangt werden. Mit ein paar Mark im Monat erhalten Kinder eien Ausbildung und somit vielleicht einen Weg aus der Armut. Die Initiative ging von Schülerinnen und Schülern in La Trinidad aus. Im September 1998 baten sie bei der Waldschule in Moers-Schwafheim um Unterstützung, um weiter zur Schule gehen zu können. Die Hilfe kam prompt: Spontan wurden Patenschaften durch Schulklassen, Familien und Einzelpersonen übernommen; als Soforthilfe nach den Verwüstungen durch den Hurrikan Mitch wurden 2 800 Mark gesammelt. Eine Delagation unter Führung des Altbürgermeisters Wilhelm Brunswick konnte sich vor Ort in Nicaragua davon überzeugen, wie sinnvoll und dringend notwendig die Hilfe für die Kinder ist. Nach sechs Jahren Grundschule können die Kinder auf die Sekundarschule wechseln; oft aber ist schon für den Grundschulbesuch kein Geld vorhanden. Eine Schuluniform ist Pflicht, die Schulen verlangen Schulgeld - viele Familien in Nicaragua haben gerade genug zum Überleben. Für den Schulbesuch der Kinder bleibt da kein Geld übrig. Walkiria Flores hat es geschafft. Dank der Hilfe aus Moers kann sie die Schule mit dem Abitur abschließen, will anschließend ein Lehramtsstudium beginnen. Die Patenfamilie versucht nun, auch diese 200 Mark monatlich aufzubringen. Schulalltag in Nicaragua: Die Kinder müssen ihre eigenen Stühle mit zur Schule bringen, da es dort selbst am Notwendigsten mangelt. Die Häuser im Hintergrund zeigen Hurrikan-Schäden.




63 Artikel (13 Seiten, 5 Artikel pro Seite)


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